Eier ins Glas mit Eierfarbe legen, warten und fertig? Das geht auch kreativer! In unserem Magazin stellen wir heute eine Schritt-für-Schritt Anleitung vor, mit der die Ostereier zum absoluten Eyecatcher werden. Und das Beste? Alles was man dazu benötigt hat man sowieso schon zu Hause. Natürliche Färbemittel, Gräser und Blüten und schon kann es mit dem Färben losgehen.

Alles was man benötigt:

  • 11 rohe, gesäuberte Hühnereier in Weiß
  • frische Gräser, Kräuter, Farn und Blüten aus dem Garten (hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt)
  • Nylonstrümpfe in Stücke geschnitten; ca. 16 cm x 16 cm
  • Baumwollfaden oder Garn
  • eine Schere
  • Kochtöpfe
  • ca. 1 Liter Wasser
  • ein Schaumlöffel
  • ein Küchensieb
  • Küchenhandtücher
  • etwas Speiseöl bzw. Speck für den finalen Glanz
  • für eine braune Farbe: äußere Zwiebelschale von ca. 10 großen Zwiebeln
  • für eine rosa Farbe: 3 Knollen Rote Bete
  • für eine lila Farbe: 1 Packung Heidelbeeren (tiefgekühlt)
  • für eine gelbe Farbe: Kurkuma-Pulver (ca. 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel)

Und schon kann es losgehen:

Schritt 1 – Farbbäder vorbereiten:

Die rote Bete ca. 30 Minuten weich kochen und anschließend schälen und in Scheiben schneiden. Die Heidelbeeren vollständig auftauen, mit einem Löffel über einem Sieb zerdrücken und den Saft auffangen. Bei den Zwiebeln gut zwei oder drei Handvoll Zwiebelschalen in Wasser einkochen.

Schritt 2 – Eier vorbereiten:

Die Eier vor dem Kochen am stumpfen Ende mit einer Nadel einstechen. Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Das gewünschte Blatt, Gras oder Blüte auf dem Ei platzieren und den Strumpf darüber stülpen. Das ganze straff mit dem Faden zubinden. Darauf achten, dass die Blüten und Gräser nicht zusammenrutschen. Übung macht den Meister. 😉 Je enger der Strumpf am Ei anliegt, desto genauer wird der spätere Abdruck.


Schritt 3 – ab ins Färbebad:

Die vorbereiteten Eier können nun in den Top mit dem kalten Farbbad gelegt werden. Aufkochen lassen und darauf achten, dass sie nicht länger als 12 Minuten im Rote-Bete-Sud kochen, da sie sonst braun statt rosa werden. Beim Kurkuma-Pulver unbedingt darauf achten, dass das Farbbad nicht überkocht, da es ansonsten unschöne Verfärbungen gibt.

Tipp: Den Farbsud vor dem Einlegen der Eier am besten einmal aufkochen. Je weniger Wasser für das Farbbad verwendet wird, umso intensiver wird die spätere Farbe. Die Eier sollten beim Kochen nur knapp bedeckt sein. 10 Minuten bei niedriger Temperatur weiter köcheln lassen.

Schritt 4 – ausreichend trocknen lassen:

Die gefärbten Eier mit einem Schaumlöffel herausheben und auf ein Küchenhandtuch legen. Den Faden aufschneiden und die Blüten bzw. Gräser und den Strumpf vorsichtig entfernen. Ausreichend trocknen lassen.

Schritt 5 – der finale Glanz:

Nachdem alle Eier abgekühlt sind mit Öl oder Speck einreiben. Das gibt ihnen einen schönen Glanz! Und fertig sind die Ostereier. Ganz natürlich und absolute Hingucker!

Die Anleitung stammt aus dem Buch „Frühlingsideen: Dekorationen zum Selbermachen für Frühling und Ostern.“