Historie

Historie

1921-1935

Am 29. Dezember 1921 wird die Firma Romika AG und letztlich die Marke „ROMIKA“ in Gusterath-Tal bei Trier gegründet.
Aus den ersten beiden Buchstaben ihrer Nachnamen formen die Firmengründer Hans Rollmann, Carl Michael und Karl Kaufmann den Namen „RO-MI-KA“. 1922 beginnt die Schuhproduktion. 1935 wird die Firma unter dem Druck des Naziregimes in den Konkurs getrieben. Die zwei jüdischen Unternehmer Rollmann und Kaufmann müssen in der Folge das Land verlassen. Eigentümer werden die Banken.

1936-1940

Am 24.03.1936 übernimmt Hellmuth Lemm die Marke in seine „neu gegründete“ Schuhfabrik Romika GmbH. Die Produktion robuster Gummistiefel, später auch von Heim- und Hausschuhen, ist die Grundlage für einen erfolgreichen Unternehmensstart: Bereits nach einem halben Jahr sind 545 Menschen beschäftigt.

1940-1950

Mittlerweile auf 1000 Beschäftigte gewachsen, zerstört 1945 ein Bombenangriff das Werk. Der Wiederaufbau nach Kriegsende beginnt nur mit 50 Mitarbeitern. Zunächst werden Schuhsohlen, aber auch Fahrradschläuche und Bettflaschen hergestellt. Gummistiefel folgen. Als erstes Unternehmen produziert ROMIKA mit heizbaren Einzelpressen.

1950-1960

Unternehmen wie ROMIKA machen möglich, was später als das deutsche Wirtschaftwunder bezeichnet werden wird. Immer mehr und bessere Produkte kommen auf den Markt. „Made in Germany“ wird zum Synonym für Qualität. Die Nachfrage nach modischen Schuhen wächst – und mit ihnen die ROMIKA-Werke, die Ende des Jahrzehnts 2.600 Menschen beschäftigten..

1960-1970

Die 60er Jahre – Expansion auf weiter Flur. ROMIKA entwickelt neue Sportschuhe für Tennis, Basketball, Fußball, Wandern und Klettern. Neue Werke entstehen in Reinsfeld, Bitburg, Augsburg und im spanischen Reus – geprägt von innovativen Produktionstechniken. Endfertigung, Verwaltung und Versand erfolgen in neuen Gebäuden in Trier.

1970-1980

Windsurfen, Jogging – neue Sportarten und mehr Freizeit verlangen nach neuen Produkten. ROMIKA Surf-, Lauf- und Tennisschuhe werden zum sportlichen Begleiter der neuen Freizeitbewegung. Dass das Unternehmen dabei in europäischen Dimensionen denkt, belegen ROMIKA-Werke Iberica in Spanien und im französischen Barr.

1980-1990

Die neunziger Jahre waren eine Zeit des Umbruchs. Nach dem Tod des Firmengründers Hellmuth Lemm im Jahre 1988 und dem Rückzug der Familie Lemm aus dem Unternehmen übernimmt der neue Firmeninhaber René C. Jäggi das Steuer bei ROMIKA.

seit 2005

Im Februar 2005 fällt die Romika in die Insolvenz. Nach schwierigen Verhandlungen gelingt es der Josef Seibel Gruppe, die Marke Romika zu erwerben und durch die Neugründung der Romika Shoes GmbH auch den Standort Trier zu erhalten. Für 80 qualifizierte Angestellte vor Ort sowie über 300 Mitarbeiter in der Produktionsstätte in Tschechien gibt es dadurch endlich sichere Arbeitsplätze.



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Romika Shoes GmbH
Viehmarktplatz 1
54290 Trier
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